TOPNEWS am 01.06.2020
      ++++    
ERSTE BUNDESLIGA:
  BVB-Profis zeigen Solidarität mit George Floyd     ++++    
FUSSBALL:
  Das bringt die Fußball-Woche     ++++    
SPIELBERICHTE ERSTE BUNDESLIGA:
  Auch ohne Zuschauer Sieg mit Emotionen für Gladbach     ++++    
ERSTE BUNDESLIGA:
  Preetz räumt «kommunikative Irritationen» mit Windhorst ein     ++++    
ERSTE BUNDESLIGA:
  Kahn pro Fan-Rückkehr - «Bruchteil der Vollbesetzung»     ++++    
ERSTE BUNDESLIGA:
  «Justice for George»: Proteste in der Fußball-Bundesliga     ++++    
FUSSBALL:
  Abbruch-Befürworter in Not: Mannheim und Magdeburg verlieren     ++++    
ZWEITE BUNDESLIGA:
  Siege für Spitzentrio Bielefeld, Stuttgart und HSV
 
   

TOPNEWS

 
 
   

TOP WETTEN

Online wetten

   
Rund um die Uhr geöffnet:
Online wetten auf topgoal24.com
Alle Wetten - alle Quoten!
 
   

ERGEBNISSE

24. Mai 2020

FUSSBALL


FIFA weist Vorwürfe gegen Infantino zurück

Zürich (dpa) - FIFA-Chef Gianni Infantino sieht sich mit neuen Vorwürfen über einen Charterflug mit einem Privatjet konfrontiert.

Gianni Infantino war schon zu Beginn seiner Amtszeit 2016 wegen seiner Fluggewohnheiten in die Kritik geraten. Foto: Sebastian Gollnow/dpa (Foto: DPA)

Der Fußball-Weltverband weist aber jedes Fehlverhalten seines Präsidenten zurück. «Der FIFA-Präsident besuchte Suriname im April 2017 im Rahmen einer Reise in die CONCACAF-Region», hieß es am Wochenende auf Anfrage. Der Rückflug habe «den Regeln und Vorschriften der FIFA» entsprochen.

Zuvor hatte die «Süddeutsche Zeitung» berichtet, Infantino habe kurzfristig einen Privatflieger genutzt, um aus Südamerika in die Schweiz zurückzureisen. Gegenüber dem Compliance-Chef des Weltverbandes, Tomaz Vesel, der eine Erklärung einforderte, habe er die dadurch anfallenden höheren Kosten im sechsstelligen Bereich mit dringenden Terminen am Folgetag gerechtfertigt. Der eigentlich gebuchte Linienflug hatte sich laut «SZ»-Bericht verzögert.

Unter anderem sei Infantino am Tag der Rückkehr aus Surinam mit UEFA-Präsident Aleksander Ceferin verabredet gewesen. Diesen Termin hat es laut «SZ»-Bericht aber nie gegeben, da der Chef des Kontinentalverbandes an diesem Tag in Armenien gewesen sei.

Infantino war schon zu Beginn seiner Amtszeit 2016 wegen seiner Fluggewohnheiten in die Kritik geraten. So hatte er die Reise zu einem Besuch beim Papst im Privatflieger vorgenommen und auch den Flieger eines russischen Oligarchen genutzt. Konsequenzen gab es für Infantino durch die FIFA-Kontrollinstanzen nicht. Ob im neuen Fall weiter ermittelt werde, teilte die FIFA nicht mit.

Seinen ersten Flug als FIFA-Chef zu einem Treffen des International Football Association Board in Wales hatte Infantino einst mit einem Billig-Flieger absolviert und damit Hoffnungen auf einen Sinneswandel bei der damals von Korruptionsskandalen erschütterten FIFA geschürt. «Die Gesamtkosten für solche Privatflüge sind mit der neuen FIFA-Führung im Jahr 2016 erheblich gesunken», hieß es nun vom Weltverband.