TOPNEWS am 22.08.2019
      ++++    
ERSTE BUNDESLIGA:
  Coutinho nicht in Startelf - Goretzka und Boateng fallen aus     ++++    
EUROPA LEAGUE:
  Gruppenphase lockt: Eintracht will in die Europa League     ++++    
ERSTE BUNDESLIGA:
  Borussia Dortmund in Köln erstmals mit Stammtorhüter Bürki     ++++    
ZWEITE BUNDESLIGA:
  Jatta-Anwalt: Fristverlängerung für HSV-Profi bei Bezirksamt     ++++    
AUSLANDSFUSSBALL:
  Medien: Neymar-Rückkehr von PSG zu Barça unwahrscheinlich     ++++    
AUSLANDSFUSSBALL:
  Schwere Zeiten für Özil - Spielend zurück zur Normalität?     ++++    
ERSTE BUNDESLIGA:
  Röttgermann: «Es fehlt Aufarbeitungs-Konsequenz»     ++++    
ERSTE BUNDESLIGA:
  Bayer Leverkusen will mit Trainer Peter Bosz verlängern     ++++    
FUSSBALL:
  Keller soll «Zeit der Regierungslosigkeit» beenden
 
   

SPORTNEWS NATIONALMANNSCHAFT

 
 
   

TOP WETTEN

Online wetten

   
Donnerstag 19:30 / Europa League, Quali.
Feyenoord R. – Hapoel Sheva
1,3 – 5,0 – 8,5
Donnerstag 20:00 / Europa League, Quali.
AEK Athen – Trabzonspor
2,1 – 3,2 – 3,4
Donnerstag 20:00 / Europa League, Quali.
Legia Warschau – Glasgow Rang.
3,1 – 3,2 – 2,25
Donnerstag 20:30 / Europa League, Quali.
PSV Eindhoven – Apoll. Limassol
1,37 – 4,8 – 7,0
 
   

ERGEBNISSE

01. Juli 2019

NATIONALMANNSCHAFT


Junioren-Cheftrainer: «Müssen ganzes System hinterfragen»

Berlin (dpa) - Nach dem verlorenen EM-Finale der deutschen U21-Fußballer hat Meikel Schönweitz, Cheftrainer aller deutschen Juniorenteams, das deutsche Ausbildungssystem in Frage gestellt.

Meikel Schönweitz macht sich Gedanken über das Ausbildungssystem der deutschen Juniorenteams. Foto: Oliver Killig (Foto: DPA)

«Wir müssen das ganze System mal wieder hinterfragen», sagte der 39-Jährige dem «Kicker». Die U21 von Trainer Stefan Kuntz, die in Italien die EM-Titelverteidigung durch ein 1:2 gegen Spanien verpasste, sei nicht das Problem. Sorge würden vielmehr die darunter liegenden Spielergenerationen machen.

«Da sind uns andere Nationen im Moment schon ein Stück voraus. Da müssen wir viel arbeiten und neu justieren, damit wir das kompensieren», sagte Schönwitz. Statt vieler Spitzentalente gingen zu viele gleichförmige Spielertypen aus dem aktuell überfrachteten Ausbildungssystem hervor. «Wir sind ein Stück über professionalisiert», meinte Schöwnitz.

Zudem stünden nicht die Spieler im Zentrum der Ausbildung, sondern das System: «Der Rahmenterminkalender, die Clubs, Verbände, Medien und so weiter. Daran müssen sich die Wettbewerbe, die Trainer und ganz am Ende auch die Spieler anpassen. Aber genau daran leiden die nachfolgenden Jahrgänge. Wir müssen die Förderstrukturen besser aufeinander abstimmen. Da müssen wir umdenken, und das wird echt schwierig», erklärte der 39-Jährige. Das sei eine gewaltige Aufgabe.