TOPNEWS am 27.01.2020
      ++++    
ERSTE BUNDESLIGA:
  Retter gesucht: Düsseldorf und Bremen unter Zugzwang     ++++    
AUSLANDSFUSSBALL:
  Klopp verweigert Pokalspiel: «Wir haben Winterpause»     ++++    
ZWEITE BUNDESLIGA:
  Arminia-Coach Neuhaus träumt von Bundesliga-Rückkehr     ++++    
FUSSBALL:
  Hitzlsperger vermisst Eigenmotivation bei heutigen Profis     ++++    
FUSSBALL:
  Das bringt die Fußball-Woche     ++++    
ERSTE BUNDESLIGA:
  Fünf Torgrüße an die Liga: FC Bayern auf der Überholspur     ++++    
AUSLANDSFUSSBALL:
  Real Madrid nach Sieg in Valladolid Spitzenreiter     ++++    
ERSTE BUNDESLIGA:
  Bericht: Talent Maier will Hertha verlassen
 
   

SPORTNEWS FRAUENFUSSBALL

 
 
   

TOP WETTEN

Online wetten

   
Dienstag 18:30 / Deutschland – 2. Bundesliga
Arm. Bielefeld – VfL Bochum
1,75 – 3,9 – 4,2
Dienstag 20:30 / Deutschland – 2. Bundesliga
Greuther Fürth – FC St. Pauli
2,5 – 3,3 – 2,85
Dienstag 20:30 / Deutschland – 2. Bundesliga
Jahn Regensburg – Hannover 96
2,65 – 3,4 – 2,6
Dienstag 20:30 / Deutschland – 2. Bundesliga
SV Wehen – Erzgebirge Aue
2,5 – 3,3 – 2,8
 
   

ERGEBNISSE

08. November 2019

FRAUENFUSSBALL


Schult kritisiert Clubs wegen Frauenfußball-Verweigerung

Berlin (dpa) - Nationaltorhüterin Almuth Schult hat kein Verständnis für die Verweigerung einiger Traditionsvereine gegenüber dem Frauenfußball.

Würde sich über eine Frauen-Mannschaft bei Borussia Dortmund freuen: DFB-Keeperin Almuth Schult. Foto: Sebastian Gollnow/dpa (Foto: DPA)

«Ich glaube, wenn Dortmund mal ein Probetraining anbieten würde, um ein Frauenteam zu gründen, würden sich innerhalb weniger Wochen Hunderte melden», sagte Schult im Interview der «Süddeutschen Zeitung». «Ich kenne Nationalspielerinnen, die sagen: Wenn der BVB eine Frauenmannschaft gründet, will ich dieses Trikot tragen. Ich glaube, den Vereinen ist gar nicht bewusst, was da für ein Potenzial drinsteckt.»

Die vermeintlichen Argumente gegen eine professionelle Frauenfußball-Abteilung, wie sie beispielsweise der FC Bayern, der VfL Wolfsburg oder Bayer Leverkusen unterhalten, seien «Ausreden, wenn man sieht, wie viel Geld von vielen Bundesligisten in die Infrastruktur gesteckt wird», sagte die 28-Jährige, die beim Jahresabschluss des DFB-Teams am Samstag (18.30 Uhr/Eurosport) vor 90.000 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion gegen England nach ihrer Verletzungspause nicht auf dem Rasen stehen wird.

Ohne die die großen Vereine, «die polarisieren und die Fans mitnehmen, wird es nicht funktionieren», sagte Schult. «Es würde helfen, wenn Clubs flächendeckend Interesse zeigen und nicht gleich ein Stoppschild ausgefahren wird.» Zwar spüre sie auch beim DFB eine «Aufbruchsstimmung», und «vielleicht gehören Fußballerinnen in ein paar Jahrzehnten ganz selbstverständlich dazu. Aber was man bisher oft hört, sind für mich Ausreden, und das macht mich traurig, weil wir Fußballerinnen dadurch deutlich merken, dass wir nicht gewollt sind.»